Verbandsliga Ost/Männer
TuS Bannberscheid dreht nach der Pause auf. WIRGES. 18 Minuten sind gespielt, mit vier Toren liegt der TuS Bannberscheid in der Handball-Verbandsliga Ost gegen den TV Güls zurück. „Das ist zu wenig“, brüllt TuS-Trainer Christian Mäncher am Ende der ersten Auszeit in die Runde und bringt damit die Leistung der Westerwälder auf den Punkt. Die direkte Reaktion bleibt aus, nach der Unterbrechung schenken die Bannberscheider erst mal leichtsinnig zwei Angriffe her und zwingen ihre Gäste förmlich zum Torewerfen. Der 15:19-Rückstand zur Pause – eine logische Folge des Gezeigten.
Am Ende ist der TuS Bannberscheid aber doch obenauf. Mit acht Toren „gewinnen“ Mänchers Mannen Halbzeit zwei und beenden mit dem 35:31-Erfolg die kleine Negativserie von zwei Niederlagen hintereinander. „Ich bin wirklich froh, dass die Mannschaft das geschafft hat“, gibt sich der TuS-Coach hinterher erleichtert. „Nach der Pause war das eine tolle kämpferische Leistung, außerdem hat die Chancenverwertung gestimmt. Dass jeder getroffen hat, spricht absolut für die Mannschaft. Wir haben im Training daran gearbeitet, das hat offenbar gefruchtet.“
Der entscheidende Schachzug: In Durchgang zwei nimmt Bannberscheid Nico Heyer in Manndeckung. Dass Christian Kühn, der zweite überdurchschnittliche Akteur der Gäste, verletzungsbedingt passen muss, spielt dem TuS zusätzlich in die Karten. „In der ersten Halbzeit war unsere Abwehrleistung schlecht“, sagt Mäncher. „Durch die Manndeckung sind wir besser zurecht gekommen.“ Gleichzeitig stimmt bei Güls die Quote im Abschluss überhaupt nicht mehr. „Man hat gemerkt, dass plötzlich Spieler aufs Tor werfen mussten, die das sonst nicht so oft machen“, so Mäncher. (WZ v. 17.02.14; ros)
TuS Bannberscheid: Karl-Heinz Sabel, Rene Freisberg – Nils Becker (4), Adrian Szary (3), Christian Klapthor (7/4), Tom Große-Heilmann (5), Eike Weinberg (2), Fabian Hering (4), Felix Manns (2) und Andreas Schmidt (8).











