Landesliga/Männer
Derbysieg für die HSG Westerwald in der Landesliga. Viel Mühe hatte die HSG Westerwald im Derby der Handball-Landesliga gegen den TuS Bannberscheid II; die Gäste setzten sich in der Sporthalle Wirges am Ende zwar glücklich mit 28:32 (17:15) durch, trafen aber auf einen gut eingestellten und hoch motivierten Gastgeber, der nach Aussage ihres Trainers Jörg Pilgenröther die Trainingsinhalte der Woche gut umsetzt hatte. Wie bereits gegen Welling verschlief der TuS den Start. Die kombinierte Mannschaft aus Westerburg, Hachenburg und Bad Marienberg legte 0:2 vor, ehe Bannberscheid ins Spiel fand und ab dem 12:11 die Führung übernahm. Das Gastgeberteam bot in dieser gut besuchten Partie jetzt eine gute Leistung, verlangte der HSG alles ab und ging mit einer verdienten 17:15-Führung in die Pause.
Entscheidend für den Spielausgang war nach dem Wechsel aber die Tatsache, dass der TuS dem hohen Aufwand Tribut zollen musste und sich eine Schwächephase leistete, die über 26:26 zu einem entscheidenden 26:30-Rückstand führte. Beim Stand von 28:30 drei Minuten vor Schluss hatte man zwar durchaus noch mehrfach die Chance, bis auf ein Tor heran zu kommen, doch leider vergab man in diese Phase drei klare Würfe, die den HSG-Erfolg am Ende hätten noch verhindern können. „In der ersten Halbzeit habe ich meinen Spielern endlich mal wieder angesehen, dass sie den Siegeswillen in den Augen hatten. Für mich hat David Pilgenröther an diesem Tag das Torhüterduell klar gewonnen. Der Sieg der HSG geht in Ordnung, hätte aber durchaus knapper ausfallen können, wenn wir allein die freien Chancen vor dem Tor besser genutzt hätten. Auch fehlte der Mannschaft in den letzten Minuten die Konzentration und die nötige Ruhe im Spielaufbau“, resümierte nach der Begegnung Bannberscheids Trainer Jörg Pilgenröther.
TuS Bannberscheid II: David Pilgenröther (Tor) – Christian Hehl (4), Philipp Pilgenröther (1), Michael Hehl (1), Nikolai Mielke (9), Christian Rhensius (3), Tom Bader (6), Daniel Hundhammer (2), Lukas Gläßer, Jannik Scheid (2), Alexander Hering und Betreuerin Jasmin Heibel. (jp/rh)











