Unentschieden in Bad Ems / Nach der Bezirksliga-Partie in Bad Ems war man sich im Lager der Bannberscheider A-Jugend-Handballer uneins, ob es sich um einen Punktgewinn oder um einen Punktverlust beim 24:24-Unentschieden gegen die Lahnstädter gehandelt habe.
In der Begegnung, die sich von Beginn an zu einem kampfbetonten Spiel entwickelte, wechselte die Führung im ersten Abschnitt ständig. Doch trotz der vielen technischen Fehler und klar vergebenen Chancen konnte das Team von TuS-Trainer Armin Wagner noch mit einem 11:11 in die Halbzeitpause gehen. Nach dem Seitenwechsel stand die Deckung des TuS aber sicherer, und auch der gut haltende Till Janotte im Tor konnte sich nun besser präsentieren. Die Folge: Der TuS erspielte sich bis zur 47. Minute einen verdienten 21:16-Vorsprung. Danach leistete man sich im Angriff jedoch eine schlechte Phase, agierte wieder uninspiriert und produzierte viele Fehlwürfe, die der TV Bad Ems zu einer Aufholjagd nutzte (21:18).
Unterstützung erhielten die Gastgeber aber jetzt auch durch eine Zeitstrafe für den TuS. Zwar ergänzten die Westerwälder danach eine Minute zu früh und handelten sich zu Recht eine weitere Zeitstrafe ein, doch die fehlerhafte Interpretation der Verantwortlichen über die weitere Abwicklung der Zeitstrafen führte dazu, dass das Bannberscheider Team zwei Minuten mit nur vier und weitere zwei Minuten (statt nur einer Minute) mit fünf Feldspielern agieren musste (insgesamt fünf Minuten in Unterzahl)! Diese Situation half natürlich dem TV, um zum 22:22-Ausgleich zu kommen und damit eine spannende Schlussphase zu eröffnen, in der der TuS vorlegte, aber beim 23:24 unerwartet in Rückstand geriet. Sekunden vor dem Ende gelang dann aber doch noch der Treffer zum 24:24-Remis, das man bis zum Abpfiff halten konnte. Im nächsten Spiel trifft das TuS-Team auf die Sportfreunde aus Puderbach (08.11.14, 17.30 Uhr, Realschule Puderbach).
TuS Bannberscheid: Till Janotte, Max Weidenfeller – Marvin Müller (1), Jann Keil (6), Felix Huber, Yannick Wagner (9), Dario Lehmler (2), Max Wolf (3), Philipp Roberts, Niklas Hemmerich, Pedro Santos (1), Timo Steigerwald, Nikolai Mielke (2) und Jan Weinbrenner. (aw/rh)










