Völlig unnötiger Punktverlust gegen Mülheim/Urmitz / Im Bezirksliga-Heimspiel gegen die JH Mülheim/Urmitz hatte TuS-Trainer Armin Wagner nur einen kleinen A-Jugend-Kader zur Verfügung, da wieder vier seiner Handballer auf der Ausfallliste standen. Doch nichtsdestotrotz zeigte das Bannberscheider Team in den ersten zwanzig Minuten der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel in Angriff und Abwehr, führte 6:2 und 11:6 und erarbeitete sich bis zum 13:8 konsequent einen Fünf-Tore-Vorsprung. Vermutlich aufgrund der Tatsache, dass alle sechs Feldspieler durchspielen mussten und sich nun Konzentrationsmängel einschlichen, riss danach aber der Faden im Angriff. Die Gäste aus Mülheim und Urmitz nutzten diese Phase im TuS-Spiel sofort und verkürzten bis zur Halbzeit auf 14:13.
Ähnlich verlief die Partie in der Sporthalle Wirges nach dem Seitenwechsel: Bannberscheid erarbeitete sich wiederum einen Drei-Tore-Vorsprung, konnte diesen aber erneut nicht ausbauen. Hinzu kam als Knackpunkt für den weiteren Spielverlauf wohl auch die erste Zeitstrafe für einen Gästespieler in der 42. Minute. Statt nun diszipliniert und konsequent ein Überzahlspiel aufzuziehen, wollte der TuS-Angriff jetzt mit dem Kopf durch die Wand, vergab drei gute Chancen zum Ausbau des Vorsprungs und brachte die Gäste wieder ins Spiel zurück, die nun mit erhöhtem Selbstbewusstsein auftretend prompt ihre Chancen zu einer 24:21-Führung nutzten.
In einer Auszeit ordnete Trainer Armin Wagner jetzt ein Spiel mit zwei Kreisläufern als taktische Maßnahme an, und diese war auch gleich erfolgreich: Tor um Tor konnte aufgeholt und eine 25:24-Führung Sekunden vor Schluß erkämpft werden. Der Sieg sollte für den TuS jetzt eigentlich gesichert sein. Aber in den restlichen zehn Sekunden nach dem Anwurf präsentierte man sich nochmals unkonzentriert, ließ den besten Spieler der Gäste ungehindert durch die Abwehr marschieren und ermöglichte ihm noch den Ausgleichstreffer zum 25:25-Endstand. (aw/rh)
TuS Bannberscheid: Till Janotte – Marvin Müller (3), Jan Weinbrenner, Dario Lehmler (6), Max Wolf (7), Felix Huber (3), Niklas Hemmerich (3), Alexander Sthamer, Jann Keil (3) und Pedro Santos.










