Bad Ems/Bannberscheid spielt am Samstag bei HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch / Wie schon vor drei Wochen geht es für die Handballer der HSG Bad Ems/Bannberscheid am Samstagabend in den hinteren Hunsrück. Ab 19.30 Uhr steht die von Hansi Schmidt und Marcel Driesch trainierte Rheinlandliga-Mannschaft in der Kleinfeldhalle bei der HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch auf dem Prüfstein.
Nach der Anfang September denkbar unglücklich erlittenen 26:27-Niederlage im Rheinlandpokal-Spiel fühlen die Neu-Kombinierten dem früheren Regionalligisten, der verlustpunktfrei die Tabellenspitze ziert, diesmal im Kampf um Punkte auf den Zahn.
„Die Rollen sind klar verteilt“, sieht Schmidt seine Jungs im dritten Saisonspiel als klaren Außenseiter an. Der erfahrene Trainer weiß vor allem nach den ersten Eindrücken im Wettkampf genau, wo bei seinem erst vor Wochen neu zusammengestellten Team Schwachstellen liegen, an denen in den Trainingseinheiten intensiv gearbeitet wird.
„Wir müssen an Effizienz in allen Bereichen zulegen, um auch solche Spiele offen gestalten zu können“, so Schmidt, dem zuletzt beim 24:20-Heimsieg gegen den stark eingestuften Aufsteiger TV Bassenheim einerseits die erneut überragende Abwehrleistung imponierte. Effizienz in Sachen Abschluss ist aber bei der HSG mehr denn je gefragt. Hochkarätige Chancen spielen sich die Bad Emser und Bannberscheider wahrlich genug heraus. Nur 17 Tore in Welling und deren 24 gegen Bassenheim aber zeigen deutlich, wo der Schuh am meisten drückt. „Entscheidend wird sein, dass wir in Irmenach wieder als geschlossenes Team auftreten, taktisch diszipliniert handeln und die sich bietenden Chancen konsequent nutzen. Egal, was die Irmenacher uns anbieten.“
Schmidt ist weit davon entfernt, nach dem ersten Heimsieg in Euphorie auszubrechen, zumal sich nun mit HSG Irmenach, TS Bendorf, TV Bitburg und HSC Schweich Kontrahenten der allerersten Liga-Kategorie vor der HSG aufbauen. „Wir sind noch lange nicht da wo wir hin wollen. Aber für uns zählt jeder Punkt für den Klassenverbleib. Das Programm der kommenden Wochen hat es in sich“, ist Schmidt froh, dass sein Team vor den Begegnungen mit den Hochkarätern des Rheinlandes das eigene Punktekonto bereits bereichert hat, um nicht frühzeitig allzu sehr mit dem Rücken zur Wand zu stehen.
Und nach Kleinich fahren Max Baldus und Co. garantiert nicht, um nur den Sparringspartner abzugeben. „Wir wollen die Gastgeber mächtig ärgern. Die Jungs wissen um ihre Qualität und werden mutig und motiviert die Aufgabe angehen“, rechnet sich Schmidt bei vorhandenem Selbstvertrauen durchaus eine Außenseiter-Chance auf dem heißen Pflaster aus. Schließlich waren sie ja erst vor drei Wochen nah dran am Sieg…(WZ v. 25.09.15; Stefan Nink)










