TuS Kaisersesch – HSG Bad Ems/Bannberscheid IV………30 : 32 (22:15)

Erneut reisen mussten die Bezirksliga-Handballer der HSG Bad Ems/Bannberscheid, denn das erste Aufeinandertreffen mit dem TuS Kaisersesch stand an, der diese Begegnung aufgrund des Umbaus der eigenen Halle in die Sporthalle Weiersbach in Mayen verlegt hatte.

Der kleine und personell stark veränderte Kader der HSG IV zeigte in den ersten 30 Minuten eine völlig inakzeptable Abwehrleistung, die zwangsläufig zu einem deutlichen 15:22-Rückstand bis zur Pause führte. Lediglich mit dem Angriffsspiel war HSG-Spielertrainer Daniel Hundhammer  einigermaßen zufrieden, da man ohne echten Kreisläufer angereist war und der Rückraum in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt hatte.

Nach dieser völlig desolaten ersten Halbzeit wurde die Abwehr, die sich 22 Gegentore eingefangen hatte, von einer 6:0-Deckung auf eine defensive 5:1-Formation umgestellt. Kaisersesch konnte mit dieser Abwehr-Variante  überhaupt nicht umgehen und erzielte im zweiten Abschnitt nur noch acht Treffer, während die HSG sich mehr und mehr herankämpfte und wenige Minuten vor dem Ende zum Ausgleich (29:29) kam. Neben der jetzt starken Abwehr fand auch HSG-Torhüter Kai Florschütz mit mehreren starken Paraden ins Spiel und sorgte mit seinem Team nach kräftezehrender zweiter Halbzeit doch noch für einen durchaus verdienten 32:30-Sieg.

„Auch im zweiten Durchgang gab es im Angriffsspiel nichts gravierendes zu beanstanden“, resümierte Spielertrainer Daniel Hundhammer: „Beide Halbzeiten hätten aber unterschiedlicher nicht verlaufen können: Während wir im ersten Spielabschnitt eine Abwehrleistung zum Vergessen ablieferten, ließen wir im zweiten Durchgang nur noch sehr wenig zu. Gegen Mannschaften an der Tabellenspitze wird uns solch eine erste Halbzeit jedoch zum Verhängnis werden, das sollte jeder einzelne Spieler verinnerlichen und für die kommenden Spiele dringendst beherzigen!“


HSG Bad Ems/Bannberscheid IV: Kai Florschütz – Daniel Hundhammer (10), Michael Hehl (9), Gerson Eckhardt (1), Peter Gecks (4), Udo Hemmerich (1), Timo Steigerwald (2), Nils Müller (3), Andre Nowak (2) und Björn Quirmbach.