HSG-Reserve macht sich das Leben mit 20 Fehlwürfen schwer – Rumpfteam aus Bad Ems und Bannberscheid unterliegt bei GW Mendig –
Torwart Matthias Berges auf dem Feld / Nach dem beachtlichen Remis im ersten Vergleich der Saison stand die zweite Welle der HSG Bad Ems/Bannberscheid in der Handball-Verbandsliga Ost im Rückspiel bei Grün-Weiß Mendig auf verlorenem Posten und musste dem Spitzenteam aus der Eifel mit 25:37 (11:18) diesmal die Punkte überlassen.
Kein Wunder: HSG-Trainer Matthias Lorenz war bereits im Vorfeld der Partie wegen zahlreicher personeller Ausfälle zum Tüfteln gezwungen und konnte letztlich die ohnehin schwierige Aufgabe nur mit einem – wie sich Klaus Ohnhäuser vom TV Bad Ems ausdrückte – zusammengewürfelten Team angehen. Unter anderem musste der etatmäßige Torwart Matthias Berges als Feldspieler aufgeboten werden, zudem streifte sich mit Daniel Hundhammer der Trainer des HSG-Bezirksligateams das Trikot über und half in der Not.
„Dennoch haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben“, so Lorenz, dessen Schützlinge gut in die Partie kamen, ehe Mendig sich nach rund 20 Minuten absetzen konnte. „Rund 20 Fehlwürfe und nahezu eben so viele technische Fehler sind einfach entschieden zu viel“, monierte der Trainer viele Unzulänglichkeiten. Ohnhäuser befand indessen, dass das Ergebnis dennoch zu deutlich ausgefallen sei, denn an Kampfgeist habe es der mit einigen angeschlagenen Akteuren aufgelaufenen HSG nicht gemangelt. (RLZ v. 16.02.16; stn)
HSG Bad Ems/Bannberscheid II: Max Weidenfeller – Daniel Hundhammer (2), Matthias Berges, Simon Berges (6), Marten Schaarschmidt (4), Andreas Offermann (4/1), Alexander Vogel (1), Kai Wallroth (3/1), Daniel Enke (5/1), Denis Seltenreich und Walery Schneider. – Siebenmeter: 4/4:6/3. – Zeitstrafen: 3:2. – Spielfilm: 4:4, 6:6, 9:9, 12:9, 15:10, 18:11 – 21:13, 24:15, 30:20, 32:24, 37:25.










