Das erste von drei weiteren Spitzenspielen in den nächsten Wochen konnten die Bezirksliga-Handballer der HSG Bad Ems/Bannberscheid erfolgreich gestalten: In der Sporthalle Wirges gewann das Team von Spielertrainer Daniel Hundhammer gegen den Zweiten TV Bassenheim II mit 34:29 (16:14) Toren und festigte vor den kommenden Partien gegen Weibern II (4.), Puderbach (1.) und erneut Bassenheim (2.) vorerst Platz 3 in der Spitzengruppe der Tabelle.
Die Partie in Wirges begann mit gehörigem Respekt auf beiden Seiten. Es entwickelte sich eine harte, aber stets faire erste Halbzeit, die von der HSG absolut offen gestaltet werden konnte, und in der es gelang, den Ex-Bannberscheider Markus Oster, mit Abstand besten Kreisläufer der Spielklasse, weitestgehend in Schach zu halten. Leider hatte man aber so seine Probleme mit dem Rückraum der Gäste, der, nach Meinung des HSG-Trainers, oft ein paar Tore zu leicht erzielen konnte und für einen knappen 16:14-Halbzeitstand sorgte.
„Unsere standardmäßige Schwächephase zu Beginn einer zweiten Halbzeit konnten wir glücklicherweise recht unbeschadet überstehen, da Torwart Kai Florschütz eine bärenstarke Partie ablieferte und uns mehrfach im Rennen gehalten hat“, kommentierte Daniel Hundhammer die Anfangsphase nach dem Seitenwechsel. Bassenheims Umstellung in der Abwehr (von 6:0 auf 5:1) stellte die Gastgeber zwar für kurze Zeit vor Probleme, doch weitestgehend hatte man stets eine Antwort parat und sicherte sich am Ende den verdienten 34:29-Erfolg.
Fazit des durchaus zufriedenen HSG-Trainers: „Nach meiner Verletzung zehn Minuten vor Ende der Partie hatte ich die Befürchtung, dass wir vom Kopf her einbrechen und das Spiel noch aus der Hand geben. Aber an dieser Stelle ein großes Kompliment an die Mannschaft, die völlig unbeirrt ihr Spiel durchgezogen und eine tolle Moral gezeigt hat! Was dieser Sieg wert ist, wird das kommende Auswärtsspiel bei der Reserve des TuS Weibern zeigen. Gelingt uns der Auswärtssieg, ist der Aufstiegskampf endgültig eröffnet.“ (dh/rh)
HSG Bad Ems/Bannberscheid IV: Kai Florschütz – Daniel Hundhammer (4), Christoph Daum (7), Gerson Eckhardt (1), Rene Freisberg, Michael Hehl (7), Timo Steigerwald, Jannik Scheid (3), Udo Helbach (6), Daniel Gramig (5), Andre Nowak (1) und Björn Quirmbach.










