Hansi Schmidt baut auf das Heim-Publikum  /   HSG Bad Ems/Bannberscheid empfängt am Sonntag in Wirges die HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch – Bannberscheid. Für die HSG Bad Ems/Bannberscheid steht das vorletzte Heimspiel der Rheinlandliga-Saison vor der Tür. Am Sonntag um 17 Uhr treffen die Handballer von Coach Hansi Schmidt in Wirges auf die HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch – gegen die die Bad Emser und Bannberscheider in der laufenden Saison schon zweimal unterlagen.

Ob die Wirgeser Halle wieder so voll wird wie gegen den TuS Weibern? Fabian Hering (Foto) und die HSG Bad Ems/ Bannberscheid wollen mit einen Sieg gegen die HSG Irmenach-Kleinich-H. auf Platz sieben springen. RLZ-Foto: Michelle Saal.
Ob die Wirgeser Halle wieder so voll wird wie gegen den TuS Weibern? Fabian Hering (Foto) und die HSG Bad Ems/ Bannberscheid wollen mit einen Sieg gegen die HSG Irmenach-Kleinich-H. auf Platz sieben springen. RLZ-Foto: Michelle Saal.

26:30 hieß es am dritten Spieltag in Kleinich. Am gleichen Ort verloren die Kombinierten aus der Kur-stadt und dem Westerwald mit 26:27 in der ersten Runde des Rheinlandpokals. „Das waren zwei knappe Spiele“, erinnert sich Hansi Schmidt. Erinnerung an die Begegnungen hat auch der Trainer der Gäste. „Die HSG ist eine gute Mannschaft, die sich mit ihrer Spielweise deutlich von den meisten Teams der Liga abhebt. Sie spielen eine anspruchsvolle Defensive und agieren auch im Angriff mit spielerisch hoher Qualität. Einzig die Ergebnisse stimmen noch nicht so ganz“, lobt Matthias Kornes die Gastgeber.

Wenn es nach dem Trend der vergangenen Wochen geht, sind die Bad Emser und Bannberscheider am Sonntag der Favorit. Während das Schmidt-Team seit Wochen gute Vorstellungen abliefert und sich immer weiter steigert, wurden die Kornes-Schützlinge gleich zweimal abgefertigt. Ein 28:43 stand gegen Tabellenführer Bitburg, ein 27:36 gegen den HSC Schweich zu Buche. „Dennoch wird es eine schwierige Aufgabe für uns, für die wir noch mal alle Kräfte mobilisieren müssen. Die Irmenacher haben eine taktisch gut ausgebildete Truppe mit erfahrenen Spielern wie Timo Stoffel und Manuel Schell“, erklärt der Trainer der heimischen HSG, der wieder auf die zahlreiche Unterstützung des eigenen Publikums hofft: „Wie im Spiel gegen Weibern, das war hervorragend.“

Ein Sieg wäre für die HSG Bad Ems/Bannberscheid ein großer Schritt in Richtung Klassenverbleib. Da die Konkurrenz in der unteren Tabellenhälfte an diesem Wochenende nicht spielt, ist für die Kombinierten sogar ein Sprung auf den siebten Rang am TV Welling und am TV Bassenheim vorbei möglich – einen Sieg vorausgesetzt. Wichtige Punkte, um den Schlussspurt der Saison zu starten. Immerhin kommt am letzten Spieltag der Runde der derzeit Vorletzte aus Daun. Mit einem Erfolg über die HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch würde der Vorsprung auf den Rangzehnten zwei Zähler betragen. Einem Endspiel im Kampf gegen den vorletzten Platz, der potenziell noch ein Abstiegsrang ist, würde die Schmidt-Sieben mit weiteren Zählern fast schon aus dem Weg gehen. (RLZ v. 19.03.16; Fabian Strunk)