HSG Römerwall – HSG Bad Ems/Bannberscheid II….……25 : 22 (7:9)

Römerwall lange die Stirn geboten / Handball-Verbandsliga Ost: 22:25 verliert die zweite Welle beim Ex-Zweitligisten – RHEINBROHL. Eine starke Partie lieferte die zweite HSG Bad Ems/Bannberscheid II beim Ex-Zweitligisten HSG Römerwall, musste den Gastgebern in der Verbandsliga Ost am Ende aber mit 22:25 (9:7) den Sieg überlassen.

„Uns ist am Ende ein wenig die Luft ausgegangen, da einige gesundheitlich angeschlagene Spieler nicht mehr mitwirken konnten“, so HSG-Sprecher Klaus Ohnhäuser (TV Bad Ems). Das von Matthias Lorenz trainierte Gästeteam musste früh auf Torwart-Routinier Carsten Noll verzichten, der nach einer leichten Berührung mit einem Römerwaller außerhalb seines Schusskreises regelgerecht disqualifiziert wurde.

Sein Vertreter Hendrik Balagny erwies sich dann aber als Turm in der Schlacht. „Er hat überragend gehalten“, attestierte Ohnhäuser dem jungen Schlussmann eine starke Partie. So sah es lange Zeit in Rheinbrohl nach einer faustdicken Überraschung aus. Erst in der 56. Minute hatten die von 130 lautstarken Zuschauern nach vorne gepeitschten Gastgeber den teilweise fünf Treffer betragenden Rückstand erstmals wieder ausgeglichen und krallten sich auf den letzten Metern die beiden Zähler. „Schade, dass die Jungs für eine starke Leistung und ihren Kampfgeist nicht belohnt wurden“, so Ohnhäuser. (RLZ v. 21.03.16; Stefan Nink)

HSG Bad Ems/Bannberscheid II: Carsten Noll, Hendrik Balagny – Alexander Lohmann, Simon Berges (2), Dominik Meschenmoser (2), Nils Müller, Valery Schneider, Benedikt Elbert, Frank Dübbers (5), Andreas Klute (5/2), Jann Keil (1), Marten Schaarschmidt (4) und Kai Wallroth (3). – Siebenmeter: 6/4 : 2/2. – Zeitstrafen: 0:3 – Zuschauer: 120. – Spielfilm: 1:0, 2:3, 5:4, 7:9 – 9:13, 11:16, 16:18, 21:21, 25:22.