HSG Bad Ems/Bannberscheid III – HSG Römerwall II………..21 : 29 (12:17)

Dritte erwischt gebrauchten Tag – verdiente Niederlage nach schlechter Leistung  –  Ein gebrauchter Tag wurde der Samstag für die dritte Garde der HSG Bad Ems/Bannberscheid, denn sie unterlag dem Tabellennachbarn HSG Römerwall II in der Handball-Landesliga verdient mit 21:29 (12:17) Toren.

Die erste Viertelstunde der Begegnung verlief in der Silberauhalle in Bad Ems zwar noch ausgeglichen (2:2, 5.; 4:4, 10., 8:8, 15.), doch die Abwehr fand zu keinem Zeitpunkt des Spiels angemessenen Zugriff auf die langatmig, aber konsequent vorgetragenen Angriffe der Gäste, sodass sich diese beim Stand von 9:10 aus ihrer Sicht (19.) mit vier Treffern in Folge auf 13:10 (23.) absetzen konnten. Diesen Vorsprung bauten die Kombinierten aus Rheinbrohl und Bad Hönningen bis zur Pause auf 17:12 aus.

Im zweiten Durchgang wurde es dann noch schlimmer für die Gastgeber: Zur am heutigen Tag desolaten Abwehrleistung gesellte sich nun auch Ideenlosigkeit im Angriffsspiel. Einzig HSG-Routinier Michael Sauerwein zeigte sich in Normalform und hielt die Kombinierten aus dem Westerwald und von der Lahn am Leben, ebenso wie das mit einigen Paraden glänzende Torhüter-Gespann. Nichts desto trotz wuchs der Vorsprung der Gäste über 20:14 (35.) und 24:17 (46.) kontinuierlich an, sodass am Ende der Partie eine völlig verdiente 21:29-Heimpleite für die HSG III auf der Anzeigetafel der Silberauhalle in Bad Ems stand.

„Das war unsere schlechteste Saisonleistung“, so fiel das verheerende Fazit des enttäuschten Trainers Kai Florschütz nach dem Spiel aus. „Unsere Abwehr fand schlicht nicht statt, im Angriff kamen wir nur über Einzelaktionen zu Torerfolgen. Wie schon im letzten Spiel fehlten uns aber auch heute die Alternativen, um angemessen reagieren zu können“, so der HSG-Coach weiter. „Das soll jedoch nicht als Ausrede herhalten, in den letzten Spielen der Saison müssen wir wieder zu unserer alten Stärke zurückfinden, um uns die gute Saison nicht noch kaputt zu machen.“ Bei der Dritten richtet man den Blick also weiter nach vorne, wobei sich der Optimismus in Grenzen halten dürfte. Schließlich hat man in den abschließenden vier Begegnungen der Runde noch drei Hochkaräter vor der Brust. Der erste davon wartet schon in der nächsten Partie in Plaidt, wenn es für die HSG III gegen den Titelaspiranten HSV Rhein-Nette II geht. „Hier werden die Trauben für uns hoch hängen“, weiß man im HSG-Lager, „und doch werden wir kämpferisch alles in die Waagschale werfen, um so lange wie möglich dagegen zu halten.“

HSG Bad Ems/Bannberscheid III: Birk Utermark, Kai Florschütz – Timo Steigerwald, Tom Bader (3), Gerson Eckhardt, Michael Sauerwein (8/2), Alexander Vogel (1), Dario Lehmler (4/1), Alexander Hering (5) und Udo Hemmerich. – Zeitstrafen: 1:1 – Siebenmeter: 4/3:5/2.