
Endspiel um den Klassenverbleib am Samstag in Bad Ems gegen TuS Daun – Spannender hätte die Konstellation kaum sein können: Am letzten Spieltag der Rheinlandliga-Saison geht es für die Handballer der HSG Bad Ems/Bannberscheid in ein Endspiel um den Klassenverbleib. Am Samstag um 19.30 Uhr erwarten die Kombinierten den punktgleichen TuS Daun auf der Insel Silberau in Bad Ems.
Die Ausgangslage der Gäste aus der Eifel ist besser als die der HSG. Da sie das Hinspiel mit 30:24 gewonnen haben, liegen sie bei Punktgleichheit im direkten Vergleich vorne. „Es zählt also nur ein Sieg für uns“, gibt HSG-Trainer Hansi Schmidt vor. Mit zwei Zählern hätte sein Team den sicheren achten Rang inne, Rang neun ist der erste potenzielle Abstiegsplatz.

Doch Gefahr lauert auch von unten, denn durch den Erfolg des TuS Weibern am vergangenen Spieltag liegt er gleichauf mit dem Schlusslicht aus Welling. Im schlimmsten Fall könnten die Bad Emser und Bannberscheider sogar noch auf den letzten Rang abrutschen, sollten alle Gegner ihre Duelle gewinnen. Das scheint aber sowohl beim elften aus Welling (gegen den HSC Schweich) und den Weibernern (gegen den TV Bitburg) unwahrscheinlich. „Wir schauen nur auf uns, die anderen Ergebnisse können wir so oder so nicht beeinflussen“, weiß Schmidt.
Um die Motivation seiner Mannschaft muss der Coach der HSG laut eigener Aussage keine Gedanken machen: „Jeder Spieler ist bis in die Haarspitzen motiviert und weiß, worum es geht.“ Optimal vorbereiten möchte Schmidt seine Mannen zusammen mit seinem Co-Trainer Marcel Driesch in den Trainingseinheiten unter der Woche. Zusätzliche Einheiten wurden dabei nicht ins Programm aufgenommen, wie sonst auch gibt es drei Termine.
Mit welcher Besetzung die Kurstädter und Westerwälder auflaufen werden, entscheidet sich allerdings erst kurzfristig. „Einige Spieler sind verletzt oder angeschlagen. Ob es in den einzelnen Fällen reicht, müssen wir beim Abschlusstraining am Freitag schauen“, erklärt der HSG-Übungsleiter, der sich sicher ist: „Mit unserem Publikum im Rücken werden wir gewinnen und alles klarmachen.“ (WZ v. 22.04.16; Fabian Strunk)











