FRANKFURT. Der „Tag des Handballs“ hat Maßstäbe gesetzt und als Höhepunkt einen Zuschauer-Weltrekord aufgestellt – 44 189 Besucher sahen den 28:26-Sieg von Bundesliga-Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen gegen den HSV Hamburg. „Das war ein rundherum gelungener Tag für den Handball. Es war richtig, diesen Weg zu gehen. Das Wagnis hat sich gelohnt“, sagte ein zufriedner Verbandspräsident Bernhard Bauer. Zum zweiten Mal nach 2004 in Gelsenkirchen mit dem Spiel TBV Lemgo gegen THW Kiel war der Handball in ein Stadion der Fußball-WM 2006 umgezogen – nur diesmal noch weit größer als vor zehn Jahren mit den 30 925 Zuschauern und nur einer Partie. Denn vier Jugendturniere mit 80 Mannschaften und ein intensiv beworbenes Prominentenspiel im Vorfeld der Bundesliga-Partie machten die Veranstaltung zu einer gewaltigen Imagekampagne für die Sportart, die zuletzt so manche Negativschlagzeile produziert hatte.
Das Massen-Spektakel hat im Verband jedenfalls den Wunsch nach einer Wiederholung geweckt. Bauer schwebt vor, den „Tag des Handballs“ als ständige Einrichtung zu installieren. „Es eine tolle Atmosphäre“, schwärmte Nationalspieler Patrick Groetzki. Mit seinen Rhein-Neckar Löwen feierte er obendrein den vierten Sieg im vierten Spiel – der Vorjahreszweite ist ohne Punktverlust Tabellenführer. (WZ v. 08.09.14)










