HSG Bad Ems/Bannberscheid erhofft sich schnelle Trendwende

Handball-Rheinlandliga: Aufsteiger SG Gösenroth/Laufersweiler kommt an die Lahn / Zwei Partien haben die Handballer der HSG Bad Ems/ Bannberscheid noch vor der Weihnachtspause zu absolvieren. Trainer Hansi Schmidt hat seinen Schützlingen für den Jahres-Endspurt ein überaus ambitioniertes Ziel dafür ausgegeben. Vier Punkte sollen es werden, was angesichts der bisherigen Gesamtausbeute von 3:13 Zählern und nur einem mageren Remis aus den jüngsten sechs Begegnungen nach einer äußerst hohen Hürde aussieht.

Am Samstagabend geht’s ab 19.30 Uhr in der Bad Emser Sporthalle Silberau im letzten Heimspiel des Jahres gegen den mit 8:8 Zählern sehr gut im sicheren Mittelfeld der Rangliste platzierten Wiederaufsteiger SG Gösenroth/Laufersweiler, eine Woche später fahren die Kombinierten zum ultimativen Kellerduell beim Tabellenletzten TuS Daun in die Eifel.

„Die Trendwende muss her und der Negativlauf unbedingt gestoppt werden“, weiß Schmidt, dass es die vorweihnachtlichen Tage sind, die für seine nach dem ordentlichen Saisonstart merklich ins Schlingern geratenen Schützlinge die Weichen in die für sie richtige Richtung stellen. Das ist den Gästen vom Hunsrück bereits gelungen. Mit vier Siegen hintereinander haben sie den mit 0:8 Punkten verpatzten Saisonstart längst korrigiert und haben an der Lahn die große Gelegenheit, den Abstand nach unten nicht nur zu wahren, sondern ihn sogar noch zu vergrößern. „Mit Löwen und Domaschenko verfügen sie über zwei treffsichere Schützen aus dem Rückraum“, kennt Schmidt die Stärken des Neulings ganz genau.
Seinem Team fehlte zwar in den meisten der vergangenen Partien nicht allzu viel, um den einen oder anderen Punkt mehr auf der Habenseite verbuchen zu können. Doch gerade im Handball sind es die berühmten Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, in welche Richtung der Waage sich das Zünglein bewegt. Fortuna war der HSG zuletzt nicht gerade hold. „Wir haben alle Spiele bis in die Schlussphase offen gestaltet.“

Schmidt will das Glück am Samstagabend erzwingen. „Wir müssen bei dieser kniffligen Aufgabe hochkonzentriert sein, Geduld sowohl in der Abwehr als auch im Angriff aufbringen und unsere eigene Fehlerquote gering halten“, fordert der erfahrene Trainer „bedingungslosen Kampf und unbändigen Willen“ von seiner Mannschaft. Die wird im Gegensatz zu den Gösenrothern und Laufersweilerern zwar nicht vor Selbstbewusstsein strotzen, doch Schmidt hofft auf eine Trotzreaktion. „Ich habe vollstes Vertrauen in meine Mannschaft. Ich habe keine Zweifel, dass ausnahmslos alle Spieler unser gemeinsames Ziel konsequent verfolgen und den Fokus auf einen Heimsieg richten.“ (WZ v. 04.12.15; Stefan Nink)