WIRGES. Chance vertan: Im Kellerduell der Handball-Verbandsliga Ost musste sich Schlusslicht HSG Bad Ems/Bannberscheid II der bis dato punktgleichen HSG Kastellaun-Simmern II mit 23:27 (12:13) geschlagen geben.
Besonders bitter: Während die Westerwälder in Bestbesetzung antreten konnten, waren die Hunsrücker in Minibesetzung mit nur zwei Auswechselspielern angereist und mussten in der Schlussphase nach einer Roten Karte und einem Ausschluss aufgrund der dritten Zeitstrafe sogar durchspielen. „Kastellaun hat das sehr clever gemacht“, sagte Klaus Ohnhäuser vom TV Bad Ems. „Sie waren 50 Minuten lang klar besser und wacher. Unsere Fehler haben sie eiskalt ausgenutzt.“ Ein Beleg dafür: Allein in der ersten Halbzeit kam das Rumpfteam aus Kastellaun und Simmern nach schlechten Pässen der Gastgeber über Gegenstöße zu fünf Toren. Die entscheidende Phase des Spiels bekamen die Zuschauer in der Wirgeser Schulsporthalle gleich nach der Pause zu sehen: Von 13:12 baute Kastellaun die Führung über 15:12 auf 18:13 aus. Danach gab es zwar besagte Rote Karte (38.), aus dem Rhythmus brachte das die Gäste aber nicht. „Bei uns war einfach kein Siegeswille zu erkennen“, sagte Ohnhäuser. (RLZ v. 23.02.16; ros)
HSG Bad Ems/Bannberscheid II: Carsten Noll, Max Weidenfeller – Daniel Enke (4), Tim Cziesla (3), Sven Boinski (2), Sebastian Heinz (1), Simon Berges (3), Andreas Offermann (3), Alexander Vogel, Walery Schneider, Nils Müller, Andreas Klute (6/2), Marten Schaarschmidt (1), Daniel Weldert. – Strafen: 2:4+Rote Karte. Siebenmeter: 2/2:6/5. Spielfilm: 1:0, 1:2, 4:4, 7:4, 10:7, 12:11, 12:13 – 12:15, 13:18, 16:18, 16:21, 17:22, 20:22, 21:24, 23:27.










