Die mehrwöchige Spielpause ist den Bezirksliga-Handballern der HSG Bad Ems/Bannberscheid wohl nicht bekommen, denn gegen die Reserve des TuS Weibern unterlag man in der Sporthalle Wirges nach einer durchwachsenen Leistung mit 26:27 (14:17) Toren.
In die Partei startete die HSG mit einer schnellen 2:0-Führung, geriet aber dann mit 2:5 in Rückstand, da ihr minutenlang kein Tor mehr gelang. Bis kurz vor der Halbzeit konnte das Heimteam die Begegnung trotzdem noch weitestgehend offen halten, bevor Weibern sich dann doch wieder etwas absetzte und zur Pause mit 17:14 vorne lag. HSG-Spielertrainer Daniel Hundhammer: „Wir haben uns in der ersten Viertelstunde zu oft durch einfaches Kreuzen und Doppelpässe vernaschen lassen. Marco Krätz hielt uns mit einigen Paraden lange im Spiel, und Christoph Daum tanke sich im Angriff einige Male gut durch.“
In den zweiten 30 Minuten dann das gleiche alte Schema: Die erste Phase nach der Halbzeit verschlief die HSG regelrecht, kassierte einfache Tore und traf im Angriff kaum. Erst zehn Minuten vor dem Ende erwachte dann doch noch mal der Kampfgeist im HSG-Team, und man kam bis auf 26:27 heran. Ein Strafwurf in der Schlußsekunde hätte jetzt sogar noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Punktgewinn gebracht, doch leider wurde dieser verworfen, und die Eifler gewannen die Partie. Daniel Hundhammer: „So richtig überzeugen konnte keine der beiden Mannschaften. Unser Angriffsspiel war bescheiden und die Abwehr zu löchrig. Weibern hat (über das komplette Spiel gesehen) mehr Konstanz an den Tag gelegt und auch verdient gewonnen; eine Punkteteilung wäre für mich nicht gerecht gewesen.“ (dh/rh)
HSG Bad Ems/Bannberscheid IV: Kai Florschütz, Marco Krätz – Michael Hehl (3), Andre Nowak, Jannik Scheid (6), Christian Hehl (4), Gerson Eckhardt (1), Daniel Hundhammer (1), Peter Gecks, Christoph Daum (10), Rene Freisberg, Daniel Gramig (1), Udo Hemmerich und Timo Steigerwald.










