HV Vallendar II – TuS Bannberscheid … 26 : 30 (13:18)

Verbandsliga Ost/Männer

Mäncher hört am Saisonende auf / TuS Bannberscheid gewinnt beim HV Vallendar II mit 30:26 . VALLENDAR. In der Handball-Verbandsliga Ost hat der TuS Bannberscheid dank einer soliden Leistung einen ungefährdeten 30:26 (18:13)-Erfolg beim mit drei Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft verstärkten Tabellenvorletzten HV Vallendar II eingefahren. Die Westerwälder gingen gleich mit 2:0 in Führung, bauten ihren Vorsprung kontinuierlich bis zur Pause auf 18:13 und nach dem Wechsel auf 28:19 aus. Der TuS spielte mit einer 5:1-Deckung mit einem vorgezogenen Felix Manns, der eine starke Leistung zeigte und neun Treffer zum Sieg beisteuerte. Den klaren Erfolg vor Augen, verhalf TuS-Trainer Christian Mäncher dem A-Jugendlichen Max Weidenfeller zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft, er rückte für den starken Routinier Karl-Heinz Sabel zwischen die Pfosten. Einige weitere Änderungen verhalfen den Vallendarern zu einer beachtlichen Ergebniskosmetik mit fünf Toren in Folge in der Endphase, welche die Gastgeber von 21:29 auf 26:29 heranbrachten.

Christian Mäncher„Das war vielleicht ein bisschen zu viel“, räumte Mäncher ein. Mäncher wird sein Traineramt am Saisonende zur Verfügung stellen, die Mannschaft ist darüber informiert. „Der Übergang vom Spieler zum Trainer ging ja bei mir fließend, nach drei Jahren will ich eine Pause machen“, sagt der Lehrer. „Ich habe viel in die Vorbereitung investiert, leider haben riesige personelle Probleme dazu geführt, dass wir mein Saisonziel Meisterschaft nicht erreichen können.“

Mäncher will seine Freizeit künftig etwas anders verteilen: „Ich habe eine Familie mit zwei kleinen Kindern und spiele auch noch Tennis in einer Mannschaft.“ Der Vorstand des TuS Bannberscheid führt derzeit Gespräche mit Wolfgang Lowak, er soll die Mäncher-Nachfolge antreten. Seine endgültige Zusage und ein Votum der Mannschaft stehen aber noch aus. (WZ v. 27.01.14; Christoph Gerhards)

TuS Bannberscheid: Karl-Heinz Sabel, Max Weidenfeller – Nils Becker (4), Tim Schmitt (6), Christian Klapthor (2/2), Adrian Szary (1), Tom Große-Heilmann (2), Eike Weinberg (3), Felix Manns (9) und Andreas Schmidt (3).