Und wieder hat es nicht sollen sein/Unglückliche Niederlage gegen den Tabellenführer – Vor heimischer Kulisse trafen die B-Juniorinnen der JSG Ahrbach/Bannberscheid in der Handball-Bezirksliga auf den ungeschlagenen Tabellenersten TV Arzheim II und unterlagen sehr unglücklich mit 17:18 (10:10) Toren.
Von Anfang an zeigten beide Teams in der Kreissporthalle in Montabaur ein starkes Spiel und begeisterten die wieder zahlreichen Zuschauer. Nach wenigen Minuten war allen klar: Hier sind zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander getroffen, denn keiner der beiden gelang es, im Spielverlauf mit mehr als zwei Toren in Führung zu gehen. Halbzeitstand: 10:10.
Ähnliches Spielgeschehen auch im zweiten Abschnitt: Keinem Team gelang eine sichere Führung. Die JSG-Trainer, Marita Rausch, Isabelle Kohn-Bolze und Thomas Erbig, waren sich einig: „Die Mädels zeigten heute ihr bestes Spiel in der Saison! Endlich präsentierten sie sich wieder als ein Team, jeder kämpfte für den Anderen, und sie machten sich gegenseitig Mut, durchzuhalten. Leider wurden alle vier Siebenmeter nicht im Tor versenkt, was natürlich auch einiges zum Ergebnis beitrug. Als es 17:17 stand, gab der letzte Siebenmeter den Gästen den Sieg.“ Das allgemeine Resümee war aber: „Hier hätte gerechterweise jede Mannschaft einen Punkt verdient gehabt.“ So war auch der Trainer des TV Arzheim nach dem Schlußpfiff voll des Lobes für den Gegner, hatte es doch bis dato keine Mannschaft geschafft, ihm und seinem Team Angst einzujagen, doch nach Montabaur sei er mit gemischten Gefühlen gefahren.
Marita Rausch: „Ein schwacher Trost für uns. Verloren ist verloren, und die Tabelle ist rücksichtslos. Aber, Kopf hoch, Mädels, die Saison ist noch nicht vorbei. Großes Lob auch an die Mädels auf der Bank: Obwohl sie nicht zum Einsatz kamen, fieberten sie ebenso mit, als wenn sie gespielt hätten. Das ist Mannschaftsgeist!“ Nächster Gegner der JSG ist nach den Weihnachtsferien (15.01., 12.00 Uhr, Kreissporthalle Montabaur) der SV Untermosel. (mr/rh)
Für die JSG Ahrbach/Bannberscheid spielten: Vivien Ortynski – Carla Alberto (3), Lena Bärhold (4), Anna Fasel (2), Esra Koca, Millane Marx-Gutberlet, Elisa Mehmetaj (2), Lorena Kewitsch (1), Lara Serwas (5), Leonie Ruckes, Gökce Burunsuz und Kiona Wingender.










