JSG Hamm/Altenkirchen – JSG Ahrbach/Bannberscheid … 17 : 17 (8:8)

Zum Rückrundenstart in der Handball-Rheinlandliga reisten die C-Juniorinnen der JSG Ahrbach/Bannberscheid nach Hamm (Sieg) und trafen im ersten Spiel des neuen Jahres (die Heimpartie gegen Weibern wurde ja verlegt) auf die JSG Hamm/Altenkirchen. Für das heimische JSG-Team, das sich zum Zeitpunkt des Hinspiels (6:12) noch in der Findungsphase befand und für Trainerin Marita Rausch eine Herausforderung darstellte, sollte es in diesem Rückspiel ganz anders laufen, denn inzwischen haben sich die Mädels aus Ahrbach und Bannberscheid zusammengerauft und im Spiel gut aufeinander einstellt. „Was vor einem halben Jahr noch nicht so gut funktionierte, ist nun Vergangenheit“, so Rausch. Sie sah eine super aufeinander eingespielte JSG-Mannschaft, die von Anfang an kämpfte, mit den Gegnerinnen auf Augenhöhe agierte und ihnen nichts schenkte; kein Team konnte sich bis zum Gang in die Kabinen (8:8) einen größeren Torevorsprung herausspielen.

In der zweiten Hälfte ging es anfangs zwar ähnlich so weiter, doch nach einigen Spielminuten gelang der JSG Ahrbach/Bannberscheid dann doch endlich der Durchbruch. Mit tollem Überblick nutzen die Spielerinnen jetzt die kleinsten Abwehrschwächen der Gastgeberinnen aus und sorgten mit schönen Würfen für einen Vier-Tore-Vorsprung. Sechs Minuten vor dem Ende stellte Hamm/Altenkirchen jedoch seine Spielweise auf Manndeckung um. JSG-Trainerin Marita Rausch: „Gegen diese Spielweise fanden wir kein Gegenmittel, und mit einigen Tempogegenstößen kamen die Gastgeber jetzt wieder heran. Auch etliche Zeitstrafen, (auf beiden Seiten) und die Hektik zum Ende des Spiels brachten die Mädels aus ihren Spielfluss.“ So musste man sich am Schluß dann doch mit einem 17:17-Unentschieden zufrieden geben. Die nächste Begegnung steht erst wieder am 22.02.15 (10.00 Uhr in Wirges) an; hier trifft das junge JSG-Team dann auf den TV Engers. (mr/rh)

JSG Ahrbach/Bannberscheid: Lina Rakowitsch – Elisa Mehmetaj, Paula Olbrich (9/3), Anna -Lina Kunz (5), Hannah Müller (1), Celine Jächel, Carla Alberto (1), Maresa Müller, Johanna Schneider, Lara Serwas (1) und Lorena Kewitsch.