SG Gösenroth/Laufersweiler – TuS Bannberscheid…….29 : 25 (14:10)
TuS-Frauen enttäuschen / Unnötige Niederlage in Gösenroth.
GÖSENROTH. Achim Schenk, Trainer der Rheinlandliga-Handballerinnen des TuS Bannberscheid, war auch am Tag danach noch bedient: „Es gibt Niederlagen, die sind auch dann vermeidbar, wenn man Probleme im personellen Bereich hat und nicht in Bestbesetzung antreten kann.“
Das 25:29 (10:14) seiner Schützlinge bei der SG Gösenroth/Laufersweiler gehört eindeutig in diese Kategorie. Denn in der Anfangsphase, in der die Westerwälderinnen schon vorentscheidend mit 2:8 in Rückstand gerieten, „hat eine Abwehrleistung auf unserer Seite nicht existiert. Wir waren zu passiv, haben zu spät attackiert und die Hunsrückerinnen förmlich zu Torwürfen eingeladen“, sagte Schenk.
Nach einer Auszeit nahmen die Bannberscheiderinnen Gösenroths beste Rückraumschützin in Manndeckung. Nach einem 4:10-Zwischenstand kämpften sich die Westerwälderinnen bis zur Pause auf 10:14 heran. Nach dem Wechsel ging die Aufholjagd über 14:17 bis zum 20:22 weiter. Doch dann handelte sich Bannberscheid eine völlig überflüssige Zeitstrafe ein, Gösenroth zog wieder auf 25:20 davon. Doch nicht nur mit der Abwehrleistung konnte Schenk nicht zufrieden sein: „Im Angriff haben wir wie schon in Mertesdorf viel zu früh und überhastet abgeschlossen, statt den Ball laufen zu lassen, Druck auszuüben und Nahtstellen in der gegnerischen Abwehr zu suchen.“ So gab es unzählige Fehlwürfe und etliche Abspielfehler. Somit musste der TuS Bannberscheid nach dem 47:32-Hinrundensieg gegen Gösenroth eine Niederlage hinnehmen, die laut Schenk „vollkommen in Ordnung geht. Gleiches gilt für unseren Tabellenplatz im Mittelfeld.“ (WZ v. 10.12.12; gh)
TuS Bannberscheid: Sylvia Sonntag; – Carolin Mäncher (7), Melanie Knapp (9/1), Elena Haberstock (1), Melanie Gerlach, Julia Elsen, Vanessa Sonntag (2), Eva Eichmann (2) Marie Kohns (4) und das Betreuer-Team Alina Hohl und Christian Schmidt.










