TG Boppard (a.K.) – JSG Ahrbach/Bannberscheid…………9 : 11 (3:7)

Handballkrimi führt zum Sieg  –  Trotz winterlicher Straßenverhältnisse ging die D-Jugend der JSG Ahrbach/Bannberscheid auf ihre zweite Reise im neuen Jahr, um ihr Rückspiel gegen die außer Konkurrenz spielende TG Boppard in der Handball-Bezirksklasse zu bestreiten.

In dieser Partie trat der Gegner, so wie schon im Hinspiel, erneut mit nur sieben Spielern an, was die Jungs und Mädels der JSG aber nicht daran hinderte, schnell in Führung zu gehen, obwohl ein ziemlich kräftiger und groß gewachsener älterer Akteur der TG (Jg. 2003) es ihnen nicht leicht machte. JSG-Trainerin Marita Rausch: „Einen solchen „Rammbock“ war man in der D-Jugend noch nicht gewöhnt.“ Die schnelle Führung der Westerwälder zu Beginn bedeutete aber noch nicht, dass Zusammenhalt und Teamgeist in der Mannschaft stimmten. Erst eine deutliche Ansprache des Trainerduos Marita Rausch/Thomas Erbig brachte bis zur Pause ein wenig Besserung und die 7:3-Führung.

Ausruhen konnte man sich auf dem vermeintlich beruhigenden Vorsprung aber nicht, denn die zweite Hälfte sollte ein regelrechter Handballkrimi werden: Kaum aus der Kabine zurück, drehten die Rheinstädter richtig auf, kamen Tor um Tor heran und schafften fünf Minuten vor dem Ende den 9:9-Ausgleich. Marita Rausch: „Am Spielstand sieht man, dass auf beiden Seiten super Keeper zwischen den Pfosten standen. Sowohl der TG-Torwart als auch unsere Torhüter hielten, was zu halten war. Ob Tempogegenstöße oder Würfe direkt vom Kreis, die Jungs in den Toren standen wie eine Wand. Es war auf beiden Seiten zum verzweifeln, wurde aber auch fairer Weise mit viel Bewunderung und Applaus von der Tribüne bedacht. Das Glück war dann aber doch noch auf unserer Seite, und wir gewannen die Partie noch mit 11:9. Im Hinspiel fiel unser Sieg mit 24:17 zwar weitaus deutlicher aus, dieses Mal sorgten halt die ausgezeichneten Torhüter für die Höhepunkte und ein knapperes Ergebnis.“ (mr/rh)

Es spielten für die JSG Ahrbach/Bannberscheid: Louis Van Laer, Noah Hoffmann – Felix Klein, Noah Best (5), Agon Daci (3), Benedikt Hutya, Jonas Ehl, Marie von Tippelskirch, Selma und Suela Qajani, Luis Fahrentholz (3) und Elias Bast.