TuS Ahrbach – TuS Bannberscheid II … 27 : 25 (14:13)

Landesliga/Männer

Verdiente aber unnötige Niederlage gegen die Unabsteigbaren aus Ahrbach. SELTERS. „Diese Niederlage tut weh, und ich bin enttäuscht über den Verlauf des Spiel“, so Bannberscheids Trainer Jörg Pilgenröther nach dem 25:27 (13:14) seiner Landesliga-Handballer gegen den TuS Ahrbach. Trotz einer engagierten Leistung seiner Jungs reichte es dieses Mal nicht zu einem Sieg im Lokalderby, das nicht in Montabaur, sondern in der Oberwaldhalle in Selters stattfand. Entscheidend für die Niederlage war die Tatsache, dass in den Schlussminuten einfach das Glück nicht auf Seiten der Bannberscheider war und man in einem Spiel, das von Beginn an ein Spiel der Abwehrreihen war, zwar  durchaus ein „Torwurfplus“ erarbeitete hatte, aber im zweiten Spielabschnitt immer wieder an den eigenen Nerven oder am Unvermögen beim Torwurf scheiterte.

In der schnellen und anspruchsvollen Begegnung wechselte die Führung hin und her. Ahrbach führte zur Pause zwar knapp mit 14:13, doch Bannberscheid hielt dagegen, glich nach dem Seitenwechsel aus und lag nun mit 17:16 vorne. Entscheidend war danach aber die Situation beim 22:21: Bannberscheid ließ jetzt zu viele Tempogegenstoßchancen ungenutzt und gab Ahrbach so noch die Möglichkeit, die Partie mit 27:25 für sich zu entscheiden. Aus seiner Mannschaft wollte Trainer Pilgenröther lediglich die Gebrüder Hehl für ihr engagiertes Spiel und die beiden Torhüter für ihre gute Leistung loben. „Diese Niederlage ist bitter, denn das Spiel war durchaus zu gewinnen. Natürlich sollten auch unsere A-Jugendlichen endlich mal das, was sie in der Abwehr hart erarbeiten, nicht so leichtsinnig im Angriff verwerfen. So kann man halt kein Spiel im Seniorenbereich gewinnen“, meinte der genervte TuS-Trainer.

Es spielten für den TuS Bannberscheid II: David Pilgenröther, Max Weidenfeller (Tor) – Christian Hehl (9), Philipp Pilgenröther, Michael Hehl (4), Nikolai Mielke (5), Jann Keil (2), Alexander Hering (1), Tom Bader (2), Jannik Scheid (2), Lukas Gläßer und Marc Pilgenröther; Betreuerin des Teams: Jasmin Heibel. (jp/rh)