Remis fühlt sich wie eine Niederlage an / WIRGES. Bereits das zweite Unentschieden im dritten Saisonspiel gab es in der Handball-Rheinlandliga für den TuS Bannberscheid. Die Mannschaft um Spielertrainerin Melanie Knapp verspielte allerdings beim 23:23 (12:11) im Heimspiel gegen die HSG Hunsrück II in der Endphase einen deutlichen 18:12-Vorsprung. In der ausgeglichenen ersten Hälfte wechselte die Führung ständig, der TuS Bannberscheid ging mit einer hauchdünnen 12:11-Führung in die Kabinen.
„In der zweiten Halbzeit haben wir dann super angefangen, haben mit viel Tempo agiert und sind auf 18:12 davongezogen, bevor wir wieder einmal völlig den Faden verloren haben“, sagte Melanie Knapp. Die Gäste von der Spielgemeinschaft aus Irmenach und Gösenroth nutzten dies aus und arbeiteten sich ganz allmählich heran. Die Westerwälderinnen führten mit 19:15, mit 21:18 und 23:21 – und dann nach weiteren Ballverlusten gar nicht mehr. Am Ende mussten sie sogar froh sein, dass den Hunsrückerinnen bei Ballbesitz in den letzten Sekunden der Begegnung nicht noch das Siegtor gelang. „Ich weiß nicht, woran es liegt, dass wir so stark nachgelassen haben“, rätselte Knapp. „Jedenfalls fühlt sich dieses Unentschieden wie eine Niederlage an.“ (WZ v. 06.10.14; gh)
TuS Bannberscheid: Sylvia Sonntag – Marie Kohns (3), Carolin Mäncher (5), Melanie Knapp (4), Jenny Klima (3), Vanessa Sonntag, Eva Eichmann (6/5), Melanie Gerlach, Julia Elsen (2/2), Elena Haberstock, Andrea Lischtschuk, Ilka Reichmann und Betreuer Christian Schmidt.










