TuS Bannberscheid – HSG Römerwall … 25 : 34 (11:13)

Verbandsliga Ost/Männer

Bannberscheider Männer machen zu viele Fehler / HSG Römerwall setzt sich letztlich sehr deutlich mit 34:25 Toren durch. WIRGES. Gegen die Spitzenmannschaften der Handball-Verbandsliga Ost können die Männer des TuS Bannberscheid offenbar nicht gewinnen, sieht man vom Sieg in Bassenheim einmal ab. Im Heimspiel gegen die HSG Römerwall kassierten die Westerwälder eine letztlich deutliche 25:34 (11:13)-Niederlage. „Wir hatten 31 Fehlwürfe, 3 technische Fehler und 6 Fehlpässe, haben den Ball also insgesamt 40 mal weggegeben, das ist einfach zu viel“, stöhnte TuS-Trainer Christian Mäncher nach dem Spiel. Nils Becker erzielte mit seinen elf Treffern fast die Hälfte aller Bannberscheider Treffer, aber er allein konnte den Minikader des TuS mit nur acht Feldspielern natürlich nicht in die Erfolgsspur heben. Bis zur Pause kamen die Bannberscheider trotz ihrer schwachen Offensivquote dank einer sehr ordentlichen Abwehrleistung durchaus noch für einen Sieg in Frage.

Den Gästen vom Rhein gelangen nämlich aus dem Spiel heraus auch nur wenige Treffer. Sie führten zwar über 3:1, 7:2 und 13:9 ständig, doch unmittelbar vor der Pause kämpften sich die Bannberscheider auf 11:13 heran. Doch in der Anfangsphase der zweiten Hälfte standen zwei verworfene Siebenmeter und eine weitere vergebene Großchance von der linken Außenposition einer erfolgreichen Aufholjagd im Wege. Die HSG Römerwall verzeichnete nun eine wesentlich bessere Wurfquote und zog vorentscheidend auf 16:11 und 21:13 davon. Am Ende hatte das Team des Ex-Zweitligisten keine Mühe, seinen Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Die Bannberscheider spielen ihre nächste Partie in Remagen bei einer Mannschaft, die in der Tabelle hinter ihnen steht. Gegen diese Teams gab es in dieser verkorksten Saison bislang regelmäßig Erfolge. „Ich hoffe, dass dies so bleibt, nachdem wir im Vorjahr dort verloren haben“, so Mäncher. (WZ v. 03.02.14; gh)

TuS Bannberscheid: Karl-Heinz Sabel, Rene Freisberg – Nils Becker (11/1), Tim Schmitt (2), Adrian Szary (1), Christian Klapthor, Tom Große-Heilmann (5), Eike Weinberg (1), Felix Manns (2) und Andreas Schmidt (3).