TuS Bannberscheid II – HSV Rhein-Nette II … 24 : 22 (12:9)

Im letzten Heimspiel der Saison hatten die Bezirksliga-Handballer des TuS Bannberscheid in der Sporthalle Wirges die HSV Rhein-Nette III zu Gast. Zwar gewann das Team von TuS-Coach Daniel Hundhammer die Partie mit 24:22 (12:9) Toren, agierte aber gegen das Tabellenschlußlicht oft  recht umständlich. Ein solides Debüt im Kader der „Zweiten“ feierten Marcel Gläßer (nach langer Verletzungspause) und Philipp Pilgenröther (Rückkehr von HSG Westerwald); Ralf Hildesheim bestritt sein letztes Heimspiel und hängt nach der Saison seine Handballschuhe an den berühmten Nagel.

In den ersten 15 Minuten der Begegnung hatte das TuS-Team massive Probleme in der Abwehr; immer wieder konnte sich Gästespieler Ingo Schwarz-Heintges als Rechtshänder auf  Rechtsaußen (!) durchsetzen und 6 der 9 HSV-Tore in der 1. Halbzeit erzielen. Danach aber stabilisierte sich die Bannberscheider Mannschaft, zeigte in den letzten 10 Minuten eine weitaus stärkere Abwehrleistung und sorgte jetzt auch im Angriff dafür, dass man mit einem 12:9-Vorsprung in die Pause gehen konnte. Nach dem Seitenwechsel führte das TuS-Team fast durchgehend mit 4-5 Toren und bot teilweise schön ausgespielte Spielzüge, die auch erfolgreich abgeschlossen wurden. Besonders Tom Große-Heilmann zeigte hier eine starke Leistung. In den letzten 10 Spielminuten ließ man dann die Zügel etwas schleifen, und nachlassende Abwehrarbeit sowie weniger Durchschlagskraft im Angriff sorgten nun für unnötige Ergebniskosmetik der Gäste, aber den letztendlich doch noch knappen 24:22-Erfolg ließ sich der TuS nicht mehr nehmen.

Daniel Hundhammer: „Viel mehr kann ich zu dieser Partie nicht sagen. Es war ein komisches Spiel von uns mit wechselnden starken und schwachen Phasen. Leider wie so oft in dieser Saison. In der Tabelle geht auch nach dem noch anstehenden Spiel in Horchheim für uns nichts mehr, weder nach oben noch nach unten. Der 5. Platz ist sicher.“ (dh/rh)

TuS Bannberscheid II: Marco Krätz, Kai Florschütz – Michael Hehl (1), Marcel Gläßer (1), Udo Hemmerich, Ralf Hildesheim (5), Christian Hehl (1), Dirk Busenbach, Daniel Hundhammer (6/4), Jannik Scheid (5), Christian Rhensius (1), Tom Große-Heilmann (4), Philipp Pilgenröther und Björn Quirmbach.