Rheinlandliga/Frauen
Lehmler-Team setzt sich nur ganz allmählich ab / Bannberscheids Frauen gewinnen mäßige Partie gegen SG Gösenroth/Laufersweiler. WIRGES. Der TuS Bannberscheid hat in der Handball-Rheinlandliga der Frauen mit einem 25:21 (9:8)-Heimsieg gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler seinen zweiten Tabellenplatz gefestigt. Allerdings erreichte die Begegnung bei weitem nicht das Niveau des Spitzenspiels, das die Westerwälderinnen vor zwei Wochen in Irmenach knapp verloren hatten. „Unsere Abwehr stand auch heute recht gut, aber im Angriff haben wir zu viele Fehler gemacht und immer wieder Bälle vertändelt“, bilanzierte TuS-Trainerin Daniela Lehmler. Dadurch schafften es die Gäste aus dem Hunsrück, die Begegnung zumindest 35 Minuten lang bis zum 11:10 für Bannberscheid offen zu halten. Erst danach zog der TuS, der auf die verletzte Eva Eichmann und Judy Klima verzichten musste, ganz allmählich davon. Die erforderlichen Umstellungen hatten ein wenig Sand ins Bannberscheider Getriebe gebracht.
Obwohl Daniela Lehmler mit der Abwehrleistung ihres Teams zufrieden war, ließ sie nun offensiver decken, um den Gegner zu verunsichern und schneller zu Ballgewinnen zu kommen. Diese taktische Marschroute ging auf, nach 40 Minuten führte Bannberscheid mit 14:11, nach 45 Minuten mit 18:14 und nach 50 Minuten mit 20:15. Damit war der erkämpfte Heimsieg in einer mäßigen Begegnung unter Dach und Fach. Nach der Karneval-Pause stehen für die Bannberscheider Frauen noch drei Begegnungen an. Dabei wird der Kader allerdings noch schmaler werden, denn Andrea Lischtschuk wird aus beruflichen Gründen bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen. (WZ v. 24.02.14; gh)
TuS Bannberscheid: Sylvia Sonntag – Marie Kohns (1), Melanie Knapp (10/1), Melanie Gerlach (3), Jenny Klima, Andrea Lischtschuk (2), Ilka Reichmann (1), Elena Haberstock (1), Julia Elsen (5/3), Natalie Cusenza (2), Vanessa Sonntag und das Betreuer-Team Alina Hohl, Christian Schmidt und Carolin Mäncher.











