TV Güls – TuS Bannberscheid I … 23 : 25 (11:11)

Verbandsliga Ost/Männer

TuS Bannberscheid sorgt beim Sieg in Güls für unnötige Spannung/Starke Abwehrleistung beim 25:23 – Doch im Angriff gibt es viele Aussetzer. GÜLS. Unnötig spannend machten es die Verbandsliga-Handballer des TuS Bannberscheid bei ihrem knappen 25:23 (11:11)-Sieg beim TV Güls, mit dem sie ihre Aufholjagd in Richtung Tabellenspitze fortsetzten. Die Westerwälder schafften es bis in die Endphase hinein nicht, sich von den kampfstarken Gastgebern abzusetzen. Lange Zeit stand es 1:1, denn beiderseits blieben jeweils vier Angriffe ohne zählbaren Abschluss. Als der TuS dann mit 7:4 vorn lag, hoffte Trainer Christian Mäncher vergeblich auf einen ruhigen Samstagabend. Denn ein ärgerlicher Bruch im Bannberscheider Spiel führte zu einem 9:11-Rückstand. Erst mit dem Pausenpfiff glich Christian Klapthor per Siebenmeter zum 11:11 aus. Die nächste Bannberscheider Führung gab es erst wieder beim 15:14, danach blieben die Westerwälder vorn. Zwar wurde es nach einem 21:17 beim 21:20 wieder eng, doch dann folgte die vorentscheidende Sequenz bis zum 24:21.

Großen Anteil am Sieg hatten Torhüter René Freisberg, der unter anderem zwei Siebenmeter parierte, und Nils Becker, der zweimal in Unterzahl traf und wichtige Tore in der zweiten Halbzeit erzielte. „Es war nervenaufreibend, aber ich bin mit dem Resultat natürlich zufrieden“, sagte Mäncher. „Das Abwehrverhalten passt im Moment, im Angriff hat es aber wieder gestottert. 19 Fehlwürfe und sechs Fehlpässe sowie zwei technische Fehler sind einfach zu viel, das können wir uns im nächsten Spiel gegen Weibern nicht erlauben.“ (WZ v. 28.10.13; Christoph Gerhards)

TuS Bannberscheid: Karl-Heinz Sabel, Rene Freisberg – Max Baldus, Fabian Hering (1), Nils Becker (6), Eike Weinberg, Christian Klapthor (6/4), Marcel Gläßer (5), Adrian Szary, Andreas Schmidt (4), Tom Große-Heilmann (3), Felix Manns und Alexander Ritz.