Bereits beim Aufwärmen vor der Handballpartie gegen den außer Konkurrenz spielenden TV Moselweiß II hatten die D-Jugend-Trainer der JSG Ahrbach/Bannberscheid, Gerson Eckhardt und Jannik Scheid, schon ein schlechtes Gefühl, denn ihr Team warf die Bälle lapidar hin und her und wirkte unkonzentriert.
Das bestätigte sich dann leider auch anschließend im Spiel: Die sonst sehr stabile Deckung der JSG präsentierte sich in der Koblenzer Vorstadt löchrig und ließ den Gastgebern zu viel Freiraum, hin und wieder schön vorgetragene Angriffe endeten oft am Aluminium des gegnerischen Tores und manche Anspiele wurden einfach schlecht gefangen, oder man stand im Kreis. Irgendwie war also der Wurm drin. Doch zum Glück für die JSG war der Gegner alles andere als gut und ermöglichte den in Rückstand geratenen Westerwäldern noch ein 5:5 zur Pause.
Nach Wiederanpfiff sah es anfangs dann etwas besser aus. Die erste Führung wurde erzielt, und es keimte jetzt auch ein wenig Hoffnung auf, dass das normale Niveau des JSG-Teams nun zum Vorschein kommen würde. Leider ein Trugschluss, denn Moselweiß, hier ganz besonders einer der C-Jugendlichen in der Mannschaft des Gastgebers, riss das Spiel wieder an sich, stellte immer öfter seinen direkten Gegenspieler vor unlösbare Aufgaben und nutzte die körperliche Überlegenheit zu insgesamt 10 Toren. Das konnte auch von dem inzwischen geweckten Kampfeswillen der Westerwälder Jungs nicht gestoppt werden.
JSG-Trainer Gerson Eckhardt: „Im gesamten Spiel sind wir nicht richtig zum Zug gekommen und haben daher gegen einen schlecht aufspielenden TV verdient mit 15:14 verloren. Es reicht eben nicht, wenn nahezu keiner seine Normalform erreicht, vermeintlich schlechtere Teams zu schlagen. Auch wenn 11 der 15 Gegentreffer von C-Jugendlichen erzielt wurden (was ein schwacher Trost ist), hätten wir sie in Normalform eigentlich in Grund und Boden spielen müssen! Eine bittere Niederlage, und somit auch eine große Enttäuschung!“ (ge/rh)
JSG Ahrbach/Bannberscheid: Maximilian Stumpf – Vincent Daum, Magnus Eckhardt (4), Tom Wesendrup (3), Dennis Görg (2), Jakob Schneider (5), Alexander Pfaffhausen, Hendrik Merz, Justus Keil, Pascal Funke und Kubilay Gürbulut.










