HSG Kastellaun/Simmern II – TuS Bannberscheid…….29 : 30 (14:13)
Torhüter René Freisberg ist der große Rückhalt / Bannberscheid gewinnt knapp.
KASTELLAUN. Trainer Christian Mäncher vom TuS Bannberscheid räumte zwar ein, dass seine Mannschaft im Hunsrück eine ihrer schwächsten Saisonleistungen gezeigt hatte. Dennoch reichte es, um in der Handball-Verbandsliga Ost die zweite Mannschaft der HSG Kastellaun/Simmern hauchdünn mit 30:29 (13:14) zu bezwingen.
Die Begegnung verlief bis weit in die zweite Halbzeit hinein sehr ausgeglichen. So hieß es in der ersten Hälfte 6:6, 9:9 und 13:13, bevor die Gastgeber mit knapper Führung in die Pause gingen.
Nach dem Wechsel führte Bannberscheid mit 16:15, geriet dann aber mit 17:20 in Rückstand. Beim 22:20 für die Hunsrücker parierte TuS-Torhüter René Freisberg zunächst einen Tempogegenstoß und danach einen weiteren freien Wurf. Er hielt seine Mannschaft damit im Spiel und ermöglichte ihr den erneuten Ausgleich. „Da müssen wir uns wirklich bei René bedanken“, lobte Mäncher seinen Schlussmann. „Das war eine ganz knifflige Phase, in der wir fast vorentscheidend in Rückstand geraten wären.“ So aber fiel die Vorentscheidung wenig später auf der anderen Seite: Bannberscheid glich nicht nur zum 22:22 aus, sondern ging nach einem 24:24 mit 27:24 in Führung.
Als Christian Klapthor nervenstark einen Siebenmeter zum 30:27 verwandelte, war das Spiel zugunsten der Westerwälder entschieden. Mit offener Manndeckung kam Kastellaun/Simmern II zwar noch auf 29:30 heran, für einen Punktgewinn aber nicht mehr in Frage. „Ein solcher Sieg ist gut für die Stimmung in der Mannschaft, aber schlecht für das Nervenkostüm des Trainers“, bilanzierte Mäncher. (WZ v. 25.02.13; gh)
TuS Bannberscheid: Rene Freisberg – Maximilian Baldus (2), Christian Klapthor (6/4), Tom Große-Heilmann (5), Pascal Schardt (5), Alexander Ritz (2), Fabian Hering (3), Nils Becker (5), Adrian Szary (1), Michael Schmitz (1), Jannik Scheid und Co-Trainer Marcel Gläßer.










