Verbandsliga Ost/Männer

TuS Weibern  –  TuS Bannberscheid

Schwere Verletzung führt zum Abbruch / Großes Bannberscheider Pech setzt sich auch in Weibern fort. WEIBERN. Der Rumpfkader des Handball-Verbandsligisten TuS Bannberscheid bot am Samstagabend in Weibern 45 Minuten lang eine der besten Saisonleistungen der Westerwälder. Sie lieferten dem Titelanwärter einen großen Kampf und lagen nur denkbar knapp mit 20:21 im Rückstand – dann geschah das Unglück: Beim Versuch, einen Weiberner Tempogegenstoß zu unterbinden, verhakte sich der bis dahin mit acht Treffern überragende Bannberscheider Tom Große-Heilmann mit seinem körperlich starken Gegenspieler, der auf Große-Heilmanns Unterschenkel stürzte. Der TuS-Spieler zog sich dabei einen Schien- und Wadenbeinbruch zu, er wurde noch in der Nacht zum Sonntag erfolgreich operiert. Krankenwagen und Notarzt aus Mayen waren in Weibern nach einer Viertelstunde eingetroffen, der verletzte Sportstudent wurde dann auf dem Spielfeld versorgt.

Nach der langen Unterbrechung entschieden sich beide Mannschaften in Absprache mit den Schiedsrichtern für den Abbruch der Begegnung, in der sich für die Bannberscheider ihr großes Verletzungspech bereits frühzeitig fortgesetzt hatte. Nach knapp zehn Minuten war Tim Schmitt mit einer Innenbandverletzung im Knie ausgeschieden und fortan durch Daniel Hundhammer ersetzt worden. Der Spielleiter der Verbandsliga Ost wird nun bezüglich der Begegnung entscheiden müssen. „Die beiden Optionen sind wohl eine Spielwertung nach dem Stand beim Abbruch oder eine Neuansetzung, an der uns aber nach diesem schlimmen Erlebnis und angesichts unseres noch weiter ausgedünnten Spielerkaders nicht gelegen ist“, sagte Bannberscheids geschockter Trainer Christian Mäncher. (WZ v. 10.03.14; gh)