TuS Bannberscheid – HV Vallendar II…….31 : 29 (19:20)
Bannberscheid hat den längeren Atem / TuS bezwingt junge und spielstarke Vallendarer Reservemannschaft knapp mit 31:29 .
WIRGES. In der Handball-Verbandsliga Ost musste der TuS Bannberscheid ein hartes Stück Arbeit verrichten, bevor der Tabellenletzte HV Vallendar II in der Wirgeser Sporthalle nach einem 19:20-Pausenrückstand mit 31:29 bezwungen war. „Es war das erwartet schwierige Spiel“, sah sich TuS-Trainer Christian Mäncher bestätigt, der im Vorfeld der Begegnung vor der jungen und spielstarken Mannschaft vom Rhein gewarnt hatte, die mangels Erfahrung etliche Spiele in dieser Saison nur knapp verloren hat.
„Die Vallendarer hatten sechs Akteure in der Mannschaft, die noch A-Jugend spielen dürfen und die technisch einiges drauf haben.“ Die Bannberscheider fanden zunächst gut in die Partie und erspielten sich eine 9:5-Führung. Vallendar II hielt aber den Anschluss. In der Folge hieß es 11:9 und 16:14 zugunsten der Westerwälder, bis diese nach guten 20 Minuten plötzlich völlig den Faden verloren und durch eine 3:6-Phase bis zur Pause in Rückstand gerieten. „Die Mannschaft hat zunächst wirklich gut gespielt. Doch haben wir es versäumt, in diesem guten ersten Drittel des Spiels schon klarer und vorentscheidend wegzuziehen“, so Christian Mäncher.
Nach der extrem torreichen ersten Hälfte mit insgesamt 39 Treffern in 30 Spielminuten fanden die Bannberscheider nach dem Wechsel nicht auf Anhieb den Schlüssel zum Erfolg. Vallendar II spielte in der zweiten Halbzeit seine Angriffe lange aus und erhöhte seinen Vorsprung zunächst auf 24:21. Mäncher stellte daraufhin in der 38. Minute von einer 5:1- auf 6:0-Deckung um – der Erfolg dieser Maßnahme ließ nicht lange auf sich warten. Die Gastgeber erzielten nun 6:1 Tore und rissen die Führung mit 27:25 wieder an sich. Vallendar II gab sich aber nicht geschlagen und konterte mit drei Treffern in Folge. „Es war kein schönes Spiel für mich als Trainer“, beschrieb Mäncher sein Wechselbad der Gefühle. Letztlich aber durfte er tief durchatmen. Seine Bannberscheider Mannschaft zeigte den längeren Atem und die besseren Nerven und behielt mit 31:29 knapp die Oberhand. (WZ v. 27.11.12; Christoph Gerhards)
TuS Bannberscheid: Rene Freisberg, Sven Quirmbach, David Pilgenröther; – Max Baldus (2), Mathias Baldus (2/1), Andreas Schmidt (2), Christian Klapthor (4), Felix Manns (6), Tom Große-Heilmann (2), Pascal Schardt (8), Adrian Szary (2), Jannik Scheid, Alexander Ritz (3) und das Betreuerteam Tim Herbst, Michael Schmitz und Marcel Gläßer.










